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Physikalische Therapie

Kinesio Taping

Das funktionelle Tape, ursprünglich aus dem Leistungssport, wurde entwickelt um den Bewegungsapparat vor Verletzungen bei extremen Belastungen zu schützen.

Heute verwendet man das funktionelle Tape auch häufig im Alltag um Patienten nach Verletzungen oder Operationen möglichst schnell die Möglichkeit zu geben die betroffene Region funktionell, sprich alltagsgerecht, zu bewegen ohne dabei zu großen Stress auf diese Struktur auszuüben.

Der funktionelle Verband übernimmt somit die Funktion die gefährdete Körperregion gezielt zu schützen, zu stützen und zu entlasten. Das Ziel ist hierbei: "Maximale Stabilität bei gezielter Mobilität."

Kinesio verkleinert

Elektro- und Ultraschalltherapie

Elektrotherapie ist die Bezeichnung für therapeutische Anwendung von Wechsel- oder Gleichströmen. Unter Ultraschalltherapie versteht man die Anwendung mechanischer Schwingungen zu therapeutischen Zwecken. Beide Behandlungen haben eine schmerzlindernde, entspannende und entzündungshemmende Wirkung, sowie eine Verbesserung der lokalen Stoffwechselaktivität.

Elekro II verkleinert

Eisbehandlung / Kryotherapie

Die Eisbehandlung ist eine physikalisch-therapeutische Kälteanwendung in Form von Umschlägen, Packungen oder Kaltluft und wird bei Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen angewandt.

eisbehandlung kryotherapie

Physiotherapie

Massage (KMT)

Weichteiltechnik zur Verbesserung der Gewebeverschieblichkeit, Entspannung, Regeneration des Bindegewebes, der Muskulatur und der verschiedenen Hautschichten.

massage kmt

Das craniomandibuläre System (CMS)

Das CMS  ist sehr eng mit der Ausbildung des Gebisses verbunden. Das Kiefergelenk verändert sich im Laufe der Zeit. Vom Kleinkind mit Milchzähnen bis zum Gebiss im Alter können verschiedene Störungen auftreten.

Das CMS besteht aus den Knochen des Os temporale (Schläfenbein) und Os mandibulare (Kiefergelenk). Das Os temporale (Schläfenbein) bietet die größere Gelenkfläche und somit auch eine größere Angriffsfläche für pathogenetische (sich entwickelnde) Dysfunktion.

Es beeinflusst viele Bereiche unseres Körpers. Zum Beispiel das Becken, das Kreuzbein, die Brust- , Lenden-,  Halswirbelsäule, unseren Kopf  und  somit auch das Ohr und die Bewegungen unseres Mundes.

Es können Störungen auftreten wie zum Beispiel:

  • Beckenschiefstand
  • LWS-Syndrom
  • HWS-Syndrom
  • Ohrgeräusche (Tinitus / Rauschen)
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Schwindel
  • Knirschen und Pressen der Zähne
Biomechanik des Kiefergelenkes

Die beiden anatomisch getrennten Kiefergelenke bilden funktionell eine Einheit in Form einer geschlossenen Gelenkskette. Die Bewegungen der Unterkiefer können wie bei der Mundöffnung bilateral (zweiseitig) symmetrisch ablaufen oder aber, wie bei der Mahlbewegung asymmetrisch (gegengleich).

Alle Bewegungen des Kiefergelenkes werden von Bewegungen der Halswirbelsäule (HWS) begleitet. So kommt es bei der Mundöffnung zu einer leichten Streckung der unteren HWS-Segmente (HWS-Bereiche/-Abschnitte) bei gleichzeitiger Beugung zwischen dem obersten Halswirbel (Atlas) und dem Kopf (occiput). Diese Verknüpfung erklärt den engen funktionellen und pathogenetischen Zusammenhang zwischen Erkrankungen oder Funktionsstörungen der HWS und solchen der Kiefergelenke.

Es treten Störungen in vielen Bereichen auf, wie zum Beispiel:

  • Muskeln
  • Knochen
  • Bandscheiben
  • Zähne
  • Bänder
  • Sehnen
  • Einschränkungen der Bewegung
  • Nerven

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das craniomandibulaere system

Manuelle Lymphdrainage (MLD)

Das Lymphsystem ist ein Teil des Gefäßsystems und gleichzeitig  Teil des Immunapparates. Falls es im Körper zu einer Störung des Lymphflusses kommt (z.B. durch Verletzungen, Operationen, genetisch bedingt) ist es oftmals die Aufgabe eines Therapeuten den Transport der Lymphe in der betroffenen Region des Körpers zu unterstützen.

Durch spezielle Grifftechniken regt der Therapeut den Fluss der Lymphe im Körper an und verhindert bzw. verringert somit die Entstehung von Schwellungen (Ödemen), was bei chronischen Lymphflussstörungen gleichzeitig das lokale Immunsystem unterstützt.

Lymphdrainage verkleinert 60

Manuelle Therapie (MT)

Behandlungstechnik zur Mobilisation von Gelenken und Wirbelsäule, kombiniert mit passiven und aktiven Muskeltechniken; speziell bei Bewegungseinschränkungen einsetzbar; beinhaltet Untersuchung und Therapie.

Manuelle verkleinert

Krankengymnastik (KG)

Krankengymnastik ist in der Regel eher Teil der Behandlung einer bestehenden Krankheit oder wird in der Nachbehandlung von Krankheiten, Operationen oder Unfällen eingesetzt.

Die Übungen werden vom oder unter Anleitung des Krankengymnasten/Physiotherapeuten ausgeführt. Dabei gibt es eine Vielzahl von Verfahren, die zum größten Teil in mehrjährigen Ausbildungen in eigenen Schulen gelehrt werden.

Training I verkleinert 40

Chiropraktik

Chiropraktik im Überblick

Wissenschaftliche Grundlagen der Chiropraktik


Die Chiropraktik basiert auf dem medizinisch unumstrittenen Wissen, dass das Nervensystem jede Körperfunktion, jede Zelle, jedes Organ und alle Organsysteme koordiniert und kontrolliert.


Die Chiropraktik befasst sich mit der Diagnose, der Behandlung und der Prävention des gesamten Bewegungsapparates. Im Vordergrund steht dabei nicht nur das für die Patienten oft schmerzhafte Geschehen, sondern das Verständnis für die eigentliche Ursache dieser Störung. So muss Schmerz- und Ursachenort zwangsläufig nicht identisch sein.

 

Die Kunst der Justierung


Der Chiropraktiker wendet sanften, kontrollierten und gezielten Druck an verschiedenen Bereichen des Bewegungsapparates an, um die Regulation des Körpers wieder herzustellen.


Die Justierung kann mit Hilfe von unterschiedlichen chiropraktischen Techniken erfolgen. Ob die Justierung manuell, mit dem Aktivator oder speziellen für die Chiropraktik entwickelten Behandlungsliegen erfolgt, die Zielsetzung ist immer gleich. Den Druck aus dem Nervensystem zu nehmen und die Selbstheilungskräfte des Menschen zu aktivieren.

 

Die Philosophie


Der Chiropraktiker ist fest davon überzeugt, dass er den Patienten nicht heilt, sondern dass er nur die Impulse vermittelt, die den Körper des Patienten dazu veranlassen, sich selbst zu heilen.


Die Philosophie der Chiropraktik beginnt mit der Voraussetzung, dass es eine Ordnung im Universum gibt. Nichts ist überflüssig oder bedeutungslos in dieser Welt. Es gibt für alles einen Grund. Zugegeben, vielleicht können wir den Grund nicht immer erkennen, geschweige denn verstehen, aber wir können sicher sein, dass nicht s zufällig oder einfach so passiert.


Subluxation, auch als Nervenstörung bezeichnet, ist eine Fehlstellung von einem oder mehreren von den 24 Wirbeln der Wirbelsäule, die eine Veränderung der Nervenfunktion, eine Störung der Überleitung der mentalen Impulse verursacht. Das Ergebnis ist eine Schwächung der dem Körper angeborenen Fähigkeit, sein maximales Gesundheitspotential auszudrücken.

 

Die drei Behandlungsphasen der chiropraktischen Behandlung:

 

1. Die "Symptomatische Phase"


Dies ist die Phase, in der die meisten Patienten das erste Mal einen ausgebildeten Chiropraktiker aufsuchen. Der Patient leidet unter bestimmten Symptomen / Schmerzen und erhofft sich in erster Linie eine Linderung durch die Behandlung. Man sollte verstehen, dass Symptome lediglich die Sprache unseres Körpers sind um uns mitzuteilen, dass irgendetwas nicht stimmt.


Daher ist das Ziel der chiropraktischen Behandlung in dieser Phase nicht nur die Linderung von Schmerzen und Symptomen, sondern grundsätzlich die Suche nach der Ursache für die funktionellen Störungen, die für die jeweilige Problematik verantwortlich sind. Diese Phase kann je nach Art und Dauer der individuellen Krankheitsgeschickte unterschiedlich lang dauern, Nach der Erstanamnese werde ich Ihnen so genau wie möglich Ihren ausgearbeiteten Therapieplan vorstellen.

 

2. Die "Stabilisierende Phase"


Sie folgt unmittelbar auf die symptomatische Phase. In dieser Phase sind die Schmerzen und Symptome des Patienten verschwunden, der Heilungsprozess jedoch noch nicht abgeschlossen. Vergleichbar ist dies mit einem Schnitt in den Finger.


Schon nach kurzer Zeit schließt sich die Wunde, das Brennen und die Schmerzen vergehen bei richtiger Therapie schon nach ein paar Tagen, doch es vergehen zum Teil Monate, bis sich dir Haut wieder völlig regeneriert hat. In Bezug auf den Muskel- / Gelenkapparat oder neurologische Verletzungen / Beeinträchtigungen kann diese Phase zwei bis sechs Monate in Anspruch nehmen, bevor die normale Form und Funktion der betroffenen Region wieder hergestellt ist.

 

3. Die "präventive Phase"


In der präventiven Phase soll durch regelmäßige chiropraktische Behandlung und Kontrolle gewährleistet werden, dass der Körper über lange Zeit gesund und bei optimaler Funktionsfähigkeit bleibt. Rechtzeitige Prävention ist dass der Körper über lange Zeit gesund und bei optimaler Funktionsfähigkeit bleibt. Rechtzeitige Prävention ist unerlässlich um die Ursache für Schädigungen des Muskel- und Gelenkapparates frühzeitig zu erkennen, sowie das Verletzungsrisiko zu reduzieren.


Vergleichbar ist diese Phase mit einem prophylaktischen Besuch beim Zahnarzt: Ein Loch im Zahn muss zunächst fachgerecht versorgt werden, Nach dem Heilungsprozess ist es jedoch von entschiedener Wichtigkeit die weitere Pflege aufrechtzuerhalten, um weiteren Schaden an der Zahnstruktur zu vermeiden. Dies gilt gleichermaßen für Ihren Muskel- und Gelenkapparat.

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Osteopathie

Grundlagen der Osteopathie

„Osteopathie ist eine manuelle diagnostische und therapeutische Annäherung an die Dysfunktion der Gelenk- und Gewebemobilität im Allgemeinen, im Rahmen ihrer Beteiligung am Auftreten von Krankheiten…“ (Belgische Akademie für Osteopathie)

Das Prinzip der Selbstregulierung bzw. -genesung bildet eine Grundlage des philosophischen Ansatzes.

Weitere entscheidende Aspekte sind die Einheit des Körpers - alle Teile sind strukturell wie funktionell untrennbar miteinander verbunden - und die Erkenntnis A.T. Stills, dass Struktur Funktion dirigiert und umgekehrt Funktion die Struktur bedingt.

Unser Körper steht somit in einem ständigen Zustand des Auf- und Abbaus und der Fluktuation von sich ständig auf den jeweiligen Zustand anpassenden, verändernden Gewebes. Als Rückschluss ergibt sich, dass Strukturveränderungen, z.B. von Organen oder Muskeln, auch eine Funktionsveränderung nach sich ziehen und diese sich wiederum in einem Mobilitätsverlust der jeweiligen Gewebe ausdrückt.

Auf diesem Wissen basierend benutzt das osteopathische Konzept manuelle Techniken auf vielen verschiedenen Ebenen, um „Krankheit“, sich manifestierend durch Mobilitätseinschränkung, zu behandeln und vorzubeugen.

Ziel der Techniken ist die Reorganisation des Körpers in seinem individuellen Gleichgewicht, Komfort und Ökonomie und die Harmonisierung von arterieller, venöser, lymphatischer und nervaler Versorgung, um bestmögliche Anpassung und adäquate Reaktion auf alle Einflüsse zu gewährleisten.

Die verschiedenen Techniken können direkt oder indirekt ausgeführt werden und existieren für alle Organe, den gesamten Bewegungsapparat und das cranio-sacrale System. Alle drei Systeme, parietal- (Bewegungsapparat), visceral- (innere Organe) und cranio-sacral-System, finden in gleicher Weise Beachtung und sind untrennbar miteinander verbunden.

Je nach Befund wird individuell entschieden auf welcher Ebene behandelt wird. Das osteopathische Konzept stellt somit eine sehr umfassende und kompetente Möglichkeit dar, Krankheit zu behandeln. Entgegen der weitverbreiteten Meinung bietet sich nicht nur die Möglichkeit Erkrankungen oder Dysfunktionen des Bewegungsapparates sondern auch Erkrankungen nahezu aller anderen Gewebe zu therapieren.

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R2physio Privatpraxis für Physiotherapie
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